Neues Buch-Projekt: Frauen, die laufen, stehen fest auf dem Boden
Von Frauen, die joggen, laufen, rennen. Geschichten, Erfahrungen, Geheimnisse, Träume, die dank dem Laufen zu Realität werden oder wurden.
Schick uns Deinen Beitrag, der mit Tiefgang und Humor vom Laufen erzählt. Das Buch soll mindestens 20 Beiträge enthalten, die zeigen, wie sich das Laufen zu einem Teil des Lebensentwurfs entwickelt hat.
Jede Geschichte darf gut 20 Seiten haben. Gerne führen wir auch Interviews, wenn Erzählen leichter als Schreiben fällt. Schreib über das Kontaktformular und als uns ins Gespräch kommen.
Laufen – Radfahren – Schwimmen an der Mittelmeerküste des Department Var
Seit 25 Jahren fahren wir mit immer gleicher Begeisterung in die Küstenregion zwischen La Cadiere und Hyeres. Egal welche Jahreszeit, das Top-Kriterium für die jeweilige Auswahl des Orts und der passenden Unterkunft ist: findet ein „Läufchen“ statt, zu dem man sich gleich von zuhause aus anmelden kann? Über die Jahre haben wir nahezu jeden Lauf mitgemacht, ob Straße oder Gelände und Cross – und dabei tolle und urig organisierte Veranstaltungen kennengelernt, bei denen wir uns mit lokalen Läuferinnen und Läufern messen konnten. Die Veranstalter sind jedesmal begeistert, wenn sie merken, dass ihr Lauf „international“ besetzt ist!
Das Highlight ist die Zielverpflegung, „ravitaillement“ genannt. Ein liebevoll angerichtetes Obst- und Leckereien-Buffet erwartet alle Läuferinnen und Läufer im Ziel: Orangen, Äpfel, Melonen, Kekse, Pflaumen, Datteln, Schokolade. Da ist die Anstrengung gleich vergessen!
Mit Ausdauersport immer gesund in Bewegung
Laufen in München & Stuttgart – Lieblingsstrecken für jeden Geschmack
- Neu in der Stadt? Neue Lieblingsstrecken gesucht?
- Laufen für sich entdeckt – hier geht’s lang!
- Neustart nach Pause? Lass dir helfen!
- Neustart nach lustvollem Extrem-Couching? So kommst du in die Puschen!
- Die Strecken zeigen, dass es vor allem Spaß macht, draußen zu sein.
- Auf jeder lässt es sich gehen & schlendern, walken oder joggen.
- Unsicher, ob das was für dich ist? Fahr doch erst mal mit dem Rad hin!
- Ich komme dazu, wenn du mich in München brauchst – für Stuttgart gibt es eine Empfehlung!
EIn Buch, das den Weg zu mehr Bewegung ebnet
- Kommt einem alles bekannt vor und doch ist es sehr hilfrreich zu lesen, dass jedes Einsteigen mit dem ersten Schritt beginnt.
- Gleichgültig, ob es sich um einen 5-km-Lauf oder einen Triathlon handelt, dieses Buch liefert alle erforderlichen Informationen, bis zum ersten Rennen
- Egal, ob man noch nie Sport getrieben hat, der erste Triathlon wird machbar.
- SO geht’s: Zeit nehmen, ernsthaft bemühen, und dranbleiben.
- In kleinen Portionen wird thematisch sortiert das Wissen rund ums Training aufgebaut.
- Garniert mit vielen Begebenheiten aus der Praxis.
- Traum Triathlon hat für jeden den richtigen Dreh zum erfolgreichen Einstieg.
Erfolgreiche Ziel-Streber
Empfehlenswert: Ein Projekt-Buch, das bis ins Ziel führt
- Kein neues Problem und doch immer wieder eine Herausforderung: Die Definition des Ziels
- Viele Versuche und viele Abbrüche? Es gibt Gewohnheiten, die sollte man ablegen!
- Hindernisse sind nur dann eine Herausforderung, wenn sie uns voran bringen – die anderen legen wir jetzt ab
- Ein Neustart ist mühsam und Sie wollen bald erste Ergebnisse?
- Dann schauen Sie in dieses Projekt-Buch und lassen Sie sich leiten und begleiten durch das Abenteuer, das am besten zu Ihnen passt
Laufend vom Wort zum Buch
Ein Besuch auf der Leipziger Buchmesse führte zum Gemeinschaftsstand der Unabhängigen Verlage, wo mir ein Büchlein auffiel: „Laufen in München“, eine Sammlung der schönsten Laufstrecken im Stadtgebiet. Meine spontane Frage an den anwesenden Verleger, ob ich an dem Titel mitschreiben könnte, wenn er eine nächste Auflage plant, hat eine ganz besonders schöne Erfahrung und zwei Bücher hervorgebracht.
Zusammen mit meinem Mann Stefan Pohl, der die Streckenpläne selbst zeichnete, brachten wir jeweils zwei Auflagen „Laufen in München“ und „Laufen in Stuttgart“ in die Buchläden. Nach fast acht Jahren als Taxifahrerin während meines Studiums in München, kannte und kenne ich nahezu jede Ecke und jedes Weglein unserer Heimatstadt. So schrieb ich die Beschreibungen der Laufstrecken für München Stadt und Umland nahezu aus dem Gedächtnis. Die Fotos selbst zu machen, war ein besonderes Vergnügen, da so das besondere Ambiente jeder Laufstrecke zur Geltung kam.
In Stuttgart hat uns die Arbeit an dem Büchlein mit der Stadt und der Region auf eine Art und Weise vertraut gemacht, wie wir es als Neu-Stuttgarter sonst kaum so schnell erreicht hätten. Bei jedem Wetter wurde die Stadt und die Hügel drumherum, die Weinberge und die Wälder erlaufen, um so den bestmöglichen Eindruck zu bekommen. Unser neuer Verlag in Stuttgart, der auf regionale Themen spezialisiert ist, hat dem Titel durch ein liebevoll gestaltetes Layout den letzten Pfiff gegeben.
Das Verdienst des Stuttgarter Lauf-Vereins war es, alle Leistungsklassen zusammen dazu zu motivieren, immer wieder bei den Volksläufen in der Region aufzutreten. So zogen wir hochmotiviert in großer Gruppe mit schöner Regelmäßigkeit im Rahmen der Volkslauf-Mannschaftsmeisterschaft durchs Ländle. Besondere Erlebnisse waren zusätzlich die Deutschen Meisterschaften über 10 km auf der Straße, die der DLV gerne in Bad Liebenzell ausrichtet, weil die Strecke ideal für schnelle Zeiten ist. Mit dem so erreichten Ergebnis war ich auch immer zufrieden. Regelmäßig ging es auf der Heimfahrt von einem Bewerb im Gespräch mit den Mitstreitern über die Besonderheiten des Laufs und das eigene Empfinden. Tatsächlich erinnere ich mich an kein einziges Mal, dass ich einem Lauf nicht etwas Positives abgewinnen konnte.
Garniert wurden diese Erlebnisse durch Urlaubsaufenthalte im Süden von Frankreich. Dort kam ich erstmals mit Cross-Läufen in Kontakt – und die Lehre beim ersten Start war: Wo ‚Course Nature‘ draufsteht, ist genau das drin! Mit der Zeit habe ich diese Art des Off-Season-Trainings sehr zu schätzen gelernt und die Urlaubsorte wurden nach den verfügbaren Läufen ausgesucht: querfeldein, rauf auf den Aussichtsturm, durch den Strand oder über die steile Geröllpiste runter. So konnte die Form für das Alltagstraining schon zu Beginn des Jahres aufgebaut werden.
Schlaues Training macht Sieger
Während dieser lauf-intensiven Zeit, kam die individualisierte Trainingsgestaltung hinzu. Ich lernte am Beispiel der Laufbetreuer des Vereins, Trainingspläne zu lesen und auch zu schreiben. Das Studium von Zeitschriften und Büchern half mir zu erkennen, wie wichtig die angemessene Verteilung der Belastung für das geplante Ziel ist. In meinen 40ern bin ich zuweilen recht hohe Wochenumfänge gelaufen. Dazu gehörten lange Läufe, aber auch mittlere und kurze schnelle Läufe auf der Straße oder auf der Bahn, um das nötige Stehvermögen für die Wettbewerbe zu bekommen.
Mit viel Engagement habe ich mich an diversen Marathonvorbereitungskursen in Stuttgart beteiligt und dabei an der Organisation der Gruppen und deren saisonalen Trainingsaufbau. In den Wintermonaten, wenn mancher etwas träge wurde, habe ich mich um die Vermittlung der Vorteile von Krafttraining und Koordinationsgymnastik bemüht, in dem ich Trainer für Workshops eingeladen und Fach-Vorträge auch zu medizinischen Themen initiiert habe.
Ganz klar, dass eine verletzungsfreie Saison und gute Ergebnisse neben einem schlauen Training auch mit Ernährung zu tun haben. Vegetarier wurde ich schon während des Studiums in den 80ern, und zwar schlicht deshalb, weil mir mein Körper durch Schlappheit und Müdigkeit mitten am Tag signalisierte, dass ich ihm mit Fleisch keine Energie zuführe, sondern abziehe. Das habe ich bis heute so beibehalten und habe mich gerade in Zeiten intensiven Trainings immer voll belastbar gefühlt.
Ein fester Trainingstag pro Woche brachte ein bisschen Struktur und Routine in meine Lauferei. Mit Abstrichen, wohl gemerkt, denn Lauf-ABC kannte ich nicht und Athletik-Gymnastik erst recht nicht; ich fand beides lässlich und kam deshalb ein bisschen später zum Trainingstreffpunkt. Meine Läufe durch den Schlosspark behielt ich bei, denn das war Erholung pur.
Bis auf das eine Mal, als sich mir in der abendlichen Dämmerung an der weitesten Stelle des Trampelpfads entlang der Mauer eine fette Wurzel in den Weg stellte. Ungebremst, weil ich die Füße nicht hoch genug genommen hatte, segelte ich der Länge nach über sie hinweg, und landete fluchend auf dem Bauch. Auch das war neu für mich: aufgeschürftes Knie wie ein Kind, Hand gestaucht. Zuhause gab es weder Pflaster noch Jod; also ab zum Arzt und mal alles durchchecken lassen. Mit Blick auf mein Geburtsjahr meinte er, ob das mein Ernst sei, mit dem Joggen, in meinem Alter! Ich war 33 und habe direkt den Arzt gewechselt.
Das planlose Joggen ging weiter, wenn auch garniert mit Wettbewerben, zu denen mich die MRRCler wider besseres Wissen mitnahmen. Denn die Vereinsschnecke, das war ich. Ich bin heute noch dankbar, dass ihnen das völlig schnuppe war, denn der Appetit kam auch hier beim Essen.
Mit dem Umzug nach Stuttgart kam das Angebot des örtlichen Laufvereins, an einem 10-monatigen Vorbereitungskurs auf den Berlin-Marathon teilzunehmen ins Blickfeld. Als Neulinge in der Stadt und inzwischen auch reichlich untrainiert, war das die Top-Gelegenheit, sportlich wieder einzusteigen.
Jetzt kommt der Werbeblock für den TFF Feuerbach! Denn in diesen 10 Monaten fiel endlich der Klicker. Die hoch-motivierten und erfahrenen Laufbetreuer führten mich an ein systematisches Training heran und vermittelten mir so das Laufen in ganz neuen Facetten. Dies verband sich mit der neuen Freude am angeleiteten Gruppen-Training und der so gewonnenen Ausgeglichenheit, die natürlich auch den beruflichen Herausforderungen zugutekam.
Mit den Monaten wurden die Umfänge länger, auch in den Trainingseinheiten unter der Woche. Das war für mich erst kaum vorstellbar. Als ich während eines Donnerstagsabend-Training merkte, dass ich nicht wie erwartet nach 1 Stunde am Auto sein würde, fing ich an zu schimpfen und mich zu beschweren. Ich war total überzeugt, dass ich nach einem sooo langen Training anderntags nicht gehfähig sein würde. Dass sowohl die Trainer wie auch die anderen LäuferInnen das nicht zum ersten Mal machten und auch noch dabei waren, tja – Schnaufen hilft beim Denken!