Münchner Medien-Lauf im Ost-Park

Läuferinnen und Läufer aus der Medienbranche können sich auf ihr ganz eigenes Lauf-Event freuen!

Gelaufen werden 1, 2, oder 3 Runden auf der 3,3 km Strecke mit Start am Eingang des Michaelibad.

stepbystep.media Ulla Chwalisz lädt ein.

Liebhaber des Stuttgarter Bücherlauf können hier in Erinnerungen schwelgen Bücher-Lauf im Rückblick

Mit Ausdauersport immer gesund in Bewegung

Laufen in München & Stuttgart – Lieblingsstrecken für jeden Geschmack

  • Neu in der Stadt? Neue Lieblingsstrecken gesucht?
  • Laufen für sich entdeckt – hier geht’s lang!
  • Neustart nach Pause? Lass dir helfen!
  • Neustart nach lustvollem Extrem-Couching? So kommst du in die Puschen!
  • Die Strecken zeigen, dass es vor allem Spaß macht, draußen zu sein.
  • Auf jeder lässt es sich gehen & schlendern, walken oder joggen.
  • Unsicher, ob das was für dich ist? Fahr doch erst mal mit dem Rad hin!
  • Ich komme dazu, wenn du mich in München brauchst – für Stuttgart gibt es eine Empfehlung!

Traumhafte Bewegung…

EIn Buch, das den Weg zu mehr Bewegung ebnet

  • Kommt einem alles bekannt vor und doch ist es sehr hilfrreich zu lesen, dass jedes Einsteigen mit dem ersten Schritt beginnt.
  • Gleichgültig, ob es sich um einen 5-km-Lauf oder einen Triathlon handelt, dieses Buch liefert alle erforderlichen Informationen, bis zum ersten Rennen
  • Egal, ob man noch nie Sport getrieben hat, der erste Triathlon wird machbar.
  • SO geht’s: Zeit nehmen, ernsthaft bemühen, und dranbleiben.
  • In kleinen Portionen wird thematisch sortiert das Wissen rund ums Training aufgebaut.
  • Garniert mit vielen Begebenheiten aus der Praxis.
  • Traum Triathlon hat für jeden den richtigen Dreh zum erfolgreichen Einstieg.

Erfolgreiche Ziel-Streber

Empfehlenswert: Ein Projekt-Buch, das bis ins Ziel führt

  • Kein neues Problem und doch immer wieder eine Herausforderung: Die Definition des Ziels
  • Viele Versuche und viele Abbrüche? Es gibt Gewohnheiten, die sollte man ablegen!
  • Hindernisse sind nur dann eine Herausforderung, wenn sie uns voran bringen – die anderen legen wir jetzt ab
  • Ein Neustart ist mühsam und Sie wollen bald erste Ergebnisse?
  • Dann schauen Sie in dieses Projekt-Buch und lassen Sie sich leiten und begleiten durch das Abenteuer, das am besten zu Ihnen passt

 

 

 

Wie Routinen helfen

Ein fester Trainingstag pro Woche brachte ein bisschen Struktur und Routine in meine Lauferei. Mit Abstrichen, wohl gemerkt, denn Lauf-ABC kannte ich nicht und Athletik-Gymnastik erst recht nicht; ich fand beides lässlich und kam deshalb ein bisschen später zum Trainingstreffpunkt. Meine Läufe durch den Schlosspark behielt ich bei, denn das war Erholung pur.

Bis auf das eine Mal, als sich mir in der abendlichen Dämmerung an der weitesten Stelle des Trampelpfads entlang der Mauer eine fette Wurzel in den Weg stellte. Ungebremst, weil ich die Füße nicht hoch genug genommen hatte, segelte ich der Länge nach über sie hinweg, und landete fluchend auf dem Bauch. Auch das war neu für mich: aufgeschürftes Knie wie ein Kind, Hand gestaucht. Zuhause gab es weder Pflaster noch Jod; also ab zum Arzt und mal alles durchchecken lassen. Mit Blick auf mein Geburtsjahr meinte er, ob das mein Ernst sei, mit dem Joggen, in meinem Alter! Ich war 33 und habe direkt den Arzt gewechselt.

Das planlose Joggen ging weiter, wenn auch garniert mit Wettbewerben, zu denen mich die MRRCler wider besseres Wissen mitnahmen. Denn die Vereinsschnecke, das war ich. Ich bin heute noch dankbar, dass ihnen das völlig schnuppe war, denn der Appetit kam auch hier beim Essen.

 

 

Tieeef Luft holen…

Mit dem Umzug nach Stuttgart kam das Angebot des örtlichen Laufvereins, an einem 10-monatigen Vorbereitungskurs auf den Berlin-Marathon teilzunehmen ins Blickfeld. Als Neulinge in der Stadt und inzwischen auch reichlich untrainiert, war das die Top-Gelegenheit, sportlich wieder einzusteigen.

Jetzt kommt der Werbeblock für den TFF Feuerbach! Denn in diesen 10 Monaten fiel endlich der Klicker. Die hoch-motivierten und erfahrenen Laufbetreuer führten mich an ein systematisches Training heran und vermittelten mir so das Laufen in ganz neuen Facetten. Dies verband sich mit der neuen Freude am angeleiteten Gruppen-Training und der so gewonnenen Ausgeglichenheit, die natürlich auch den beruflichen Herausforderungen zugutekam.

Mit den Monaten wurden die Umfänge länger, auch in den Trainingseinheiten unter der Woche. Das war für mich erst kaum vorstellbar. Als ich während eines Donnerstagsabend-Training merkte, dass ich nicht wie erwartet nach 1 Stunde am Auto sein würde, fing ich an zu schimpfen und mich zu beschweren. Ich war total überzeugt, dass ich nach einem sooo langen Training anderntags nicht gehfähig sein würde. Dass sowohl die Trainer wie auch die anderen LäuferInnen das nicht zum ersten Mal machten und auch noch dabei waren, tja – Schnaufen hilft beim Denken!

 

 

 

Typisch Spätberufene

So kam es natürlich nicht – im Gegenteil! Das Training zeigte Wirkung und so stellten sich die ersten Erfolge ein. Kein Kunststück, denn als Anfänger geht’s mit allem erstmal bergauf! Aber was für ein Motivationschub, wenn man auch in einem größeren Starterfeld zumindest in der Altersklasse vorne mithalten kann.

Den Preis für meinen ersten 2. Platz in der Altersklasse bei einem Halbmarathon ließ ich mir nachschicken. Ich war nach dem Zieleinlauf direkt nach Hause gegangen, denn dass Ergebnislisten ausgehängt werden, kannte ich noch gar nicht. Und zudem war ich absolut überzeugt, dass es die wohl einmalige Gelegenheit sein würde, dass ich einen Preis bekomme.

Obwohl sich diese Situation in den folgenden Jahren doch mehrmals wiederholt hat, war der Hauptantrieb für mein Training und das dazugehörige Durchhaltevermögen ein anderer. Ich nenne es die „Energie-Frage“! Dabei ging es mir um den Austausch zwischen der Energie, die ich in mein Training stecke, und der Energie, die ich aus dem Training für meine Leistungsfähigkeit im Alltag gewinnen konnte.